Masuren

Masuren (gemeinhin auch Masurenland genannt) ist eine von Seen geprägte Erholungsgegend im nördlichen Polen. Die Masurischen Seenplatte ist eine eiszeitliche Moränenlandschaft, die jedes Jahr zahllose Touristen zum Segeln, Wasserwandern, Angeln und Zelten (Camping) einlädt.

 

Masurische Orte von touristischer Bedeutung sind Nikolaiken, Lötzen, Sztynort und Augustów.

Augustów wurde, da es an den drei Seen Necko-, Biale- und Sajno liegt, einst als "Venedig des Nordens" bezeichnet. In den Sommermonate verwandelt sich die 30.000-Einwohner-Stadt in eine wahre Touristenmetropole, die mit ihren Stränden, Anlegehäfen aber auch kulturellem Angebot wie dem Augustower Theatersommer oder mit der Austragung einer Schwimmmeisterschaft Besucher anlockt.

Lötzen (poln. Gizycko) liegt im Zentrum der Masuren am Niegocin (Löwentinsee) und Kisajno (Kissainsee). Der Ort ist einer der wichtigsten polnischen Ferienorte und ein lebendiges Zentrum des Wassersports.

Sztynort, gelegen auf einer wunderschönen Halbinsel, hat sich in den letzten Jahren den Ruf eines Segelparadieses erworben. Der Barockpalast der Familie Lehndorff aus dem 17. Jahrhundert ist eine architektonische Sehenswürdigkeit, die sich der Besucher des Ortes nicht entgehen lassen sollte.

Nikolaiken zählt nur knapp 4.000 Einwohner, verfügt jedoch über eine sehr beliebte Anlegestelle für Segelboote. Kulturelle Veranstaltungen und Seglerregatten werden den ganzen Sommer über durchgeführt.


Vor dem 2. Weltkrieg waren die Masuren protestantisch geprägt, im Krieg hatte Adolf Hitler in der Nähe des Städtchens Gierloz seine berüchtigte Wolfsschanze mit 50 Bunkern errichtet, von der heute jedoch nur noch wenige verbleibende Ruinen zu besichtigen sind.




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